Schulleiterin Klaudia Hiry-Landry, Judith Lörincz, Klaus Stucky, Julia Kessler, Alexander Schwehm (v. l.); Foto: Cornelia Noll
Schulleiterin Klaudia Hiry-Landry, Judith Lörincz, Klaus Stucky, Julia Kessler, Alexander Schwehm (v. l.); Foto: Cornelia Noll

Text: Cornelia Noll

Zur feierlichen Einweihung eines aktuellen Projektes, das im Rahmen von „Architektur trifft Schule 2018“ umgesetzt wurde, waren auch Vertreter des Bildungsministeriums und der AKS eingeladen. Gastgeberin war die Gemeinschaftsschule an der Waldwies in Saarwellingen, die bereits zum zweiten Mal an dem Projekt teilgenommen hat. Thema in diesem Jahr: die Umgestaltung und Aufwertung eines Innenhofs der Schule.

Was die Schüler der Klassenstufe 9 gemeinsam mit ihrer Lehrerin Judith Lörincz und deren Tandempartner Klaus Stucky (Landschaftsarchitekt) hier auf die Beine gestellt haben, ist beachtlich. Aus einem architektonisch interessanten, aber völlig verwilderten Atrium wurde in kürzester Zeit ein liebevoll gestalteter, qualitätvoller Außenraum.

Im Zeichen der Partizipation war auch die Meinung der Schüler gefragt. Nach drei theoretischen Unterrichtseinheiten, in denen Klaus Stucky die Grundlagen vermittelte, votierten die Schüler für einen mediterranen Garten.

Schulleiterin Klaudia Hiry-Landry lobte das fächerübergreifende Projekt, bei dem sogar die Möbel selbst gebaut wurden. Sie dankte allen Unterstützern - innerhalb und außerhalb der Schule -, die dieses Projekt ermöglicht haben. Judith Lörincz betonte, das Projekt habe nach anfänglichen Problemen „richtig gut funktioniert“ und dankte den beteiligten Schülern. Für Landschaftsarchitekt Klaus Stucky, der schon mehrmals bei „Architektur trifft Schule“ mitgewirkt hat, war es ein „großartiges Projekt“, bei dem „sehr viel bewegt“ wurde. Nach der Erstellung von Planungsskizzen begann der praktische Teil. In drei intensiven Arbeitstagen seien 400 bis 500 Stauden und Kräuter gepflanzt worden. Besonderen Einsatz zeigten die Schüler bei der praktischen Umsetzung.

Alle Beteiligten - und auch die Gäste - lobten das Ergebnis. Kammerpräsident Alexander Schwehm war sehr beeindruckt, dass dieses Projekt nicht nur theoretisch, sondern auch zugleich praktisch umgesetzt wurde. „Ich finde das einfach nur klasse.“