AKS-Präsident Alexander Schwehm und Bildungsminister Ulrich Commercon beim Ausstellungsrundgang mit den Projektbeteiligten; Foto: Sarah Keidel
AKS-Präsident Alexander Schwehm und Bildungsminister Ulrich Commercon beim Ausstellungsrundgang mit den Projektbeteiligten; Foto: Sarah Keidel

Die Ergebnisse der 5. Runde des Kooperationsprojektes „Baukultur: Architektur trifft Schule“ wurden Ende September für 3 Wochen im Bildungsministerium ausgestellt. Mit 16 Projekten gab es in diesem Jahr einen Rekord. Zur Eröffnung waren wieder viele beteiligte Schüler, Lehrkräfte und Architekten zu Gast. Und Bildungsminister Ulrich Commerçon konnte auch 2 Bürgermeister, die Geschäftsführerin der Architektenkammer Rheinland-Pfalz, Annette Müller, sowie Vertreter des Kulturausschusses bei der Vernissage begrüßen.

Für Commerçon ist es sehr „Erfolg versprechend, wenn Schüler mit Lehrern und Architekten Interessen definiert haben“. Und er befand, dass es schön sei, „wenn auch etwas verwirklicht wird.“ Dies ist auch das Anliegen der Projektbeteiligten. 10 von 16 Projekten hatten das direkte Umfeld der Schüler, das Schulgebäude oder den Schulhof, im Fokus. Bei 6 Projekten wurden bzw. werden die Ideen der Schüler auch umgesetzt − in gemeinschaftlicher Arbeit und mithilfe von Sponsoren.  Pausenhöfe werden mit Sitzgelegenheiten aus Gabionen, einem „kreativen Sitzmöbel“, einem „Außenklassenzimmer“ und einer Außenwandgestaltung mit Malerei und Mosaik aufgewertet. Ein verwilderter Garten mit ausgetrocknetem Teich wurde zum japanischen Garten umgestaltet. Auch die Raumakustik eines Klassenzimmers wurde in Eigenleistung mithilfe von Bühnenmolton verbessert.

AKS-Präsident Alexander Schwehm sieht „Architektur trifft Schule“ als wichtiges Projekt an, das dauerhaft weitergeführt werden sollte. Eine bessere finanzielle Ausstattung der Schulen wäre wünschenswert. 

Cornelia Noll

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