Foto: Cornelia Noll
Foto: Cornelia Noll

Auf Einladung der Hager Group hatten Vertreter der Stiftung Baukultur Saar und der Architektenkammer des Saarlandes die Gelegenheit, das neue „Hager Forum“ im elsässischen Obernai zu besichtigen. Der im Juli 2015 eröffnete Neubau versinnbildlicht die Vergangenheit (UG), Gegenwart (EG) und Zukunft (OG) in einem Gebäude und steht für die von Hager gelebte Baukultur. Denn: 2012 wurde ein Wettbewerb ausgelobt, um den passenden Planungspartner zu finden. Aus diesem gingen sechs Entwürfe international tätiger Architekturbüros hervor. Einstimmig fiel die Entscheidung auf den Entwurf von sauerbruch hutton, der „hundertprozentig“ die Unternehmensphilosophie verkörpert.

Das Werk in Obernai ist − mit 2.500 Mitarbeitern − inzwischen die größte Niederlassung des Familienunternehmens. Innovation und Design sind große Themen für die Hager Group, die weit mehr als Schaltschränke produzieren. Den Fokus auf die Zukunft gerichtet, stehen Elektromobilität, alltagsunterstützende Assistenzsysteme, intelligente Gebäudetechnik und Energieeffizienz auf der Agenda.

Das Forumsgebäude, das als „Ort der Kommunikation und Innovation“ entstanden ist, trägt eine neue Handschrift von sauerbruch hutton. Als „architektonische Visitenkarte“ und „Zukunftswerkstatt“ beherbergt es sowohl ein  Schulungs- und Besucherzentrum als auch ein Veranstaltungshaus, Café und modernes Büro.

Engagierte Mitarbeiter des Unternehmens und eine bei sauerbruch hutton tätige Architektin vermittelten der Gruppe viele Details über die Planung und Entstehung des „Forums“.

Charakteristisch für den H-förmigen Gebäuderiegel aus Holz und Glas ist das Dachtragwerk aus Brettschichtholz. In Kassetten integrierte Deckensegel sorgen für eine gute Akustik und ein angenehmes Raumklima, Sheds belichten das Atrium. Das weit auskragende Vordach wirkt als einladende Geste. Bestechend ist die Großzügigkeit, Helligkeit und Transparenz des Gebäudes. 

Stiftung Baukultur Saar und AKS danken der Hager Group für diesen informativen und inspirierenden Tag. 

Cornelia Noll

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