Logo der Stadt Merzig
Logo der Stadt Merzig

Text: Kim Ahrend

Die Kreisstadt Merzig möchte die erste Landesgartenschau (LaGa) im Saarland ausrichten. Dabei erhält sie Unterstützung der Architektenkammer des Saarlandes (AKS). In einem ersten Gespräch des AKS-Präsidenten Alexander Schwehm mit Marcus Hoffeld, Bürgermeister der Stadt Merzig, wurde seitens der Stadt die Idee erläutert und über die nächsten Schritte berichtet. 

Anhand einer Projektskizze stellte Christian Bies, Fachbereichsleiter des Ressorts für Stadtentwicklung, Bauwesen und Umwelt, den momentanen Stand der Überlegungen dar. Weitere Teilnehmer des Gesprächs waren Nicole Leinen, Leiterin der Wirtschaftsförderung, Peter Glaser, AKS-Vorstandsmitglied und Landschaftsarchitekt sowie die stellvertretende AKS-Geschäftsführerin Kim Ahrend. Bies erklärte, dass die Landesgartenschau ein saarlandübergreifendes Thema werden könnte, mit Merzig als Nukleus und Satelliten in der Region.

Infrastrukturen, die im Rahmen der Landesgartenschau entstehen, sollen im Sinne der Nachhaltigkeit dauerhaft erhalten bleiben und nicht rückgebaut werden. Das Gesamtkonzept des Merziger „Saarparks“ mit Stadtpark, Sport- und Freizeitpark sowie einer geplanten Fußgänger- und Radfahrerbrücke über die Saar sollen in die Landesgartenschau integriert werden.

Durch seine Erfahrungen mit LaGa in Rheinland-Pfalz empfiehlt Peter Glaser, zunächst übergeordnete Ziele der Schau anhand einer Studie zu definieren, anschließend in einer Arbeitsgruppe einen Leitfaden zu entwickeln und den Auftakt mit einem Ideenwettbewerb zu beginnen. Wichtig sei der politische Rückhalt der Landesregierung. Merzig wird als weiteren Schritt alle wichtigen „Player“ bei einer Konferenz zusammenbringen und damit die „Prä-Gartenschau“ einläuten. Die AKS begrüßt, dass sie in den Prozess eingebunden ist.