PRESSEMITTEILUNG
Saarbrücken, 17.08.2018
 
Wohnraumförderung: Architektenkammer fordert stärkere Vernetzung der Akteure
 
Die Architektenkammer des Saarlandes begrüßt das Aktionsprogramm „Wohnraumförderung 2018“. Kammerpräsident Alexander Schwehm sieht das Land auf dem richtigen Weg bei der Förderung des bezahlbaren Wohnungsbaus. Eine erfolgreiche Umsetzung gelinge jedoch nur durch die Vernetzung aller beteiligten Akteure. Voraussetzung der Antragstellung ist ein bebaubares Grundstück und ein genehmigter Bauantrag. Nach Ansicht des Präsidenten wäre es wichtig, dass es in einer sehr frühen Phase bereits Abstimmungen zwischen dem Bauherren, der Genehmigungsbehörde und dem Fördermittelgeber gibt. Konkret wäre das die Saarländische Investitionskreditbank AG (SIKB) als Förderbank des Saarlandes. Dadurch ließe sich vermeiden, dass die Planung am Ende nicht förderfähig ist, da sie unter Umständen den Richtlinien nicht entspricht. „Diesen Dialog müssen Fachleute führen“, empfiehlt Alexander Schwehm. „Die Bank braucht Fachwissen, um eng mit uns ‚Bauleuten‘ zusammen zu arbeiten.“
Die Abstimmungen untereinander sollen Unsicherheiten aus dem Weg räumen und Planungssicherheit erhöhen. Nur so lassen sich vorgegebene Fristen einhalten und dadurch die eigenen Sicherheitsleistungen der (privaten) Bauherren reduzieren. „Für mich gilt auch bei der Wohnraumförderung das bewährte Mittel des positiven Dialogs“, so Schwehm. „Dann können wir gemeinsam unser Land voranbringen.“
 
 
Kontakt:
Architektenkammer des Saarlandes
Kim Ahrend
Stellvertretende Geschäftsführerin
Tel.: 0681 95441-0
E-Mail: ahrend@aksaarland.de