Datum der Veranstaltung: 
Mittwoch, 18. April 2018 bis Mittwoch, 11. Juli 2018

Der Europarat hat das „Europäische Kulturerbejahr 2018“ ausgerufen und Institutionen, Verbände, Vereine und Bürger aufgerufen, sich zu beteiligen, um, in welcher Form auch immer, ihre kulturellen Wurzeln vor dem Vergessen zu bewahren.

Ohne das Wissen um die Herkunft lässt sich auch Zukunft nicht gestalten. Im Mittelpunkt des saarländischen Beitrages steht ein grenzüberschreitendes Ausstellungs-Projekt, das der Deutsche Werkbund Saar konzipierte und gemeinsam mit dem Kultusministerium und K8 Institut für strategische Ästhetik gGmbH der HBK durchführt. Die Ausstellung wird am 7. September im Pingusson-Bau eröffnet. Sie bietet mit Hilfe innovativer technischer Medien sowie traditioneller Darstellungsformen einen Einblick in die erste Nachkriegszeit.

Bauten, die nur durch die besondere politische Situation entstehen konnten, bilden den Schwerpunkt: der Pingusson-Bau, die ehemalige französische Botschaft, der Sender Europe 1 bei Überherrn, Siedlungen in Plattenbauweise beiderseits der Grenze sowie Kirchen.

Bereits im Laufe des Sommers gibt es sowohl in Überherrn wie im „Pingu“ musikalische, literarische und wissenschaftliche Veranstaltungen. Eingeladen ist jeder Interessierte. Es beginnt mit einer Ringvorlesung des kunsthistorischen Instituts. Ausgewiesene Referenten beschäftigen sich sowohl mit einzelnen Kulturinstitutionen und deren Bauten als auch mit der Alltagskultur der Zeit.

Text: Marlen Dittmann

Weitere Infos entnehmen Sie bitte www.saarland.de/233040.htm sowie dem beigefügten Programm der Ringvorlesung.