Das Ziel einer jeden Baumaßnahme ist definiert mit hoher Dauerhaftigkeit bei gleichzeitiger Gewährleistung einer gesunden Innenraumqualität. Immer wieder kommt es bei Neubauten oder nach Sanierungen von Kindergärten, Kinderkrippen Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden zu Geruchsproblemen oder auch gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Nutzer. Für die Entscheider einer Kommune oder anderer Institutionen hat dies nicht nur negative Aufmerksamkeit der Presse, Mitarbeiter und der Bürgerschaft, sondern häufig auch erhebliche Mehrkosten zur Folge. Die wirksamste Möglichkeit, solche Probleme im Vorfeld zu vermeiden, ist die Definition gesundheitlicher Standards bereits in der Ausschreibung der Planungs– und Bauleistungen. Grundsätzliches Arbeitsziel eines Bauprojektes muss es sein, durch vorausschauende Planungen gesundheitsrelevante Probleme in Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen, Kindertagesstätten und Kinderkrippen möglichst erst gar nicht entstehen zu lassen. Durch diesen vorsorgenden Ansatz soll die Gesundheit der Nutzer erhalten bzw. gefördert werden. Auch wenn die Annahme besteht, dass im Rahmen einer z.B. Sanierungsplanung, im Gebäudebestand umwelthygienische Risiken beziehungsweise Probleme auftreten können, dann muss das Ziel sein, diese zeitnah fachlich bewerten zu lassen und konkrete Empfehlungen zum weiteren Vorgehen einzuholen. Welchen Anforderungen aus innenraumhygienischer Sicht v.a. die Innenraumluftqualität und die Trinkwasserqualität betreffend, vor der Inbetriebnahme einer Einrichtung eingehalten werden sollten, um evtl. damit einhergehende gesundheitliche Belastungen oder Sensibilisierungen bei Gebäudenutzern zu vermeiden.

Referent: 
Henning Adam, Hygieneinspektor + Baubiologe (IBN), Saarlouis
Termin: 
18/04/2018 - 13:00 bis 16:00
Anmeldeschluss: 
03/04/2018
Ort: 
Akademie der AKS
Neumarkt 11
66117 Saarbrücken
Fortbildungspunkte: 
4
Gebühr: 
50,– EUR
Gebühr für Gäste: 
50,– EUR