AKS-Konto Kreissparkasse Saarbrücken

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Der Kammervorstand hat beschlossen, die langjährigen und guten Geschäftsverbindungen der Architektenkammer des Saarlandes zur Kreissparkasse Saarbrücken zu beenden.

Das AKS-Konto bei der Sparkasse Saarbrücken Nr. 78246 ist zwischenzeitlich aufgelöst. Kammermitglieder, die bisher ihre Beiträge auf das Sparkassenkonto der AKS überwiesen haben, werden gebeten, künftig das Konto Nr. 6598005 bei der Bank 1 Saar (BLZ 591 900 00) zu verwenden.

Mit der sofortigen Kündigung der Konten bei der Sparkasse Saarbrücken reagiert der Vorstand auf die Beteiligung der Kreissparkassen Saarbrücken und Neunkirchen an dem Gemeinschaftsunternehmen mit einer bekannten Baugesellschaft, der „SparhausPartner GmbH“. Das Gemeinschaftsunternehmen bietet die energetische Sanierung von bestehenden Gebäuden „aus einer Hand“. Von der Planung über die Ausführung bis zur Finanzierung sollen die Sparkassenkunden nur noch einen Ansprechpartner haben.

Der AKS-Vorstand sieht die Beteiligung der Sparkassen an dem Unternehmen als besonderen Affront gegen die saarländischen Architekten, die im Bereich der energetischen Sanierung tätig sind. Nicht hingenommen werden kann auch, dass die Sparkassen bei ihren Kunden den – falschen – Eindruck erwecken, dass
das Gemeinschaftsunternehmen die Interessen der Auftragnehmer objektiv wahrnimmt, so wie dies bei Beauftragung eines Architekten mit Sicherheit der Fall ist.

Leider kann offenbar von Seiten des zuständigen Wirtschaftsministeriums gegen die Beteiligung der Sparkassen nach dem Wortlaut des Sparkassengesetzes nicht eingeschritten werden.

Die AKS-Schreiben an die Sparkassen haben– ebenso wie ein persönliches Gespräch mit dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Saarbrücken, Uwe Kuntz – nicht dazu geführt, dass die Sparkassen ihr Engagement am Gemeinschaftsunternehmen zurückgefahren oder gar beendet hätten.

Die massive Plakatierungsaktion des Gemeinschaftsunternehmens und die Tatsache, dass die AKS ungefragt als Kontaktadresse in einer Werbebeilage der Saarbrücker Zeitung „Geldplaner spezial“ aufgeführt wurde (noch dazu mit dem geradezu beleidigenden Titel „Verband der Traumhausbauer“), haben dem Kammervorstand den Anstoß zum Beschluss gegeben, das Geld der Kammermitglieder nicht mehr bei der Sparkasse Saarbrücken einzubuchen.


26.04.2013
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