Ein Plädoyer für mehr Wettbewerbe
Mit einer Abbildung des Pantheons startete der Vortrag von Michelangelo Zaffignani (Bechter Zaffignani Architekten, Bregenz) anlässlich des traditionellen Saarmesse Baufrühstücks – als Beispiel dafür, wie „Architektur gut funktionieren kann“. In seinem Vortrag „Vom Bauen auf dem Land oder am Rande der Stadt“ zeigte Zaffignani das Spannungsfeld zwischen urbanen und ländlichen Räumen auf, das Bauen in der „Zwischenstadt“.
Anhand eines Querschnitts unterschiedlichster Bauaufgaben stellte er die Arbeitsweise des vor sechs Jahren gegründeten Büros vor, das „nah am Kunden und Baugeschehen“ sein möchte. Rene Bechter und er seien stets auf der konsequenten Suche nach der besten Lösung für die konkrete Aufgabe, betonte er.
Häufig erfolge eine Zusammenarbeit mit anderen, teils bekannteren Büros - „stets auf Augenhöhe“. Jeder lerne dabei etwas Neues. „Wettbewerbe sind der Grund dafür, dass ich heute hier stehe“, unterstrich Zaffignani. Denn: Viele Aufträge von Bechter Zaffignani Architekten gründen auf Wettbewerbserfolgen. In Vorarlberg funktioniere das Wettbewerbswesen, und dies sei extrem wichtig. „Ich hoffe, dass dem Wettbewerbswesen auch im Saarland Vorschub gegeben wird.“ Einem Schlusswort, dem die AKS sich uneingeschränkt anschließen kann. Weitere Informationen: http://books.bzzt.at/issues
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