Wettbewerbsergebnis "Neubau eines Technikums an der HTW des Saarlandes"

Wettbewerbsergebnis "Neubau eines Technikums an der HTW des Saarlandes"

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Auszug aus dem Preisgerichtsprotokoll zum 1. Preis von ReimarHerbst.Architekten BDA, Reimar Herbst/Angelika Kunkler, Berlin:

STÄDTEBAULICHE EINBINDUNG
Die bestehende kammartige Baustruktur mit Nord-Süd ausgerichteten Institutsgebäuden wird mit dem vorgeschlagenen Neubau nachvollzogen. Der Neubau Technikum wird an die Werderstraße gerückt und bildet so eine klare städtebauliche Kante. Die Verschiebung des zum Hof orientierten Gebäudeteils an das Bestandsgebäude 3 führt sowohl zu einer funktional guten Anbindung von Neubau und Bestandsgebäude als auch zu einer ausreichenden Fläche für die Andienung im Lieferhof an der Werderstraße.
Mit der vorgeschlagenen Baukörperanordnung gelingt die Lärmabschirmung der Freiräume optimal.
Erschließung: Die Anlieferung erfolgt konsequent von der Werderstraße aus. Die fußläufige Erschließung über das interne Wegenetz der HTW über das Gebäude 3 ist richtig gelöst und wird ergänzt durch einen neu geschaffenen Eingang an der Nahtstelle zum Bestandsgebäude 3. Aufgrund des kompakten Baukörpers entsteht ein gut proportionierter und lärmgeschützter nach Süden geöffneter Innenhof. Es wird eine differenziert gestaltete Freifläche auf unterschiedlichen Niveaus mit Aufenthaltsqualität vorgeschlagen.

RÄUMLICHE UND GESTALTERISCHE QUALITÄT
Die Anordnung der unterschiedlichen Funktionsbereiche ist gut gelöst, hervorzuheben ist die optimale Lage der Büros zu der Lärm abgewandten Seite und die Anordnung der Mess- und Prüfräume zur Werderstraße und Anlieferhof. Die Lage der Werkstätten im Erdgeschoss ist richtig.

FUNKTIONALITÄT
Eine Brandabschnittsbildung in der großen zentralen Halle wird als problematisch angesehen. Die Nähe der Büroräume zur südlichen Nachbargrenze und damit zum gegenüberliegenden Wohngebäude wird als Nachteil gesehen.

ERFÜLLUNG DES RAUMPROGRAMMS
Das Raumprogramm ist mit einer geringen Unterschreitung erfüllt. Jedoch liegt der Bruttorauminhalt überdurchschnittlich hoch.

WIRTSCHAFTLICHKEIT
Die Hüllfläche und das Verhältnis Hüllfläche zu BGF liegt im mittleren Bereich und lässt daher eine wirtschaftliche Bauweise noch erwarten.

ENERGIEKONZEPT
Das energetische Konzept setzt auf Standards. Ein integriertes, innovatives energetisches Gesamtkonzept wird nicht vorgeschlagen.


19.08.2008
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