Stefan Drees, Jens Stahnke; Foto: Kim Ahrend

Gemeinsamer Austausch der saarländischen Berufsverbände

Nach coronabedingter Pause fand im Dezember wieder das bekannte Format des „Verbändegesprächs“ statt. Vertreter und Vertreterinnen des BDA Saarland, des BDIA Rheinland-Pfalz/Saarland, des Deutschen Werkbundes Saarland, des BDB Saarland, des AIV saar und der Stiftung Baukultur – Saar waren gekommen, um gemeinsam mit den beiden AKS-Vertretern Jens Stahnke, Vizepräsident und Kim Ahrend, stv. Geschäftsführerin, über den Berufsstand zu sprechen.


Stahnke stimmte zu Beginn ein: „Der Beruf muss sich transformieren, wir müssen neue Wege gehen.“ und: „Wir müssen uns überlegen, wie wir nach außen auftreten.“ Es folgte
ein angeregter Austausch zu den brennenden Themen des Berufsstandes. Die Teilnehmenden stellten die Profile ihrer Berufsverbände detailliert vor und legten ihre aktuelle Arbeit
dar. Ein raumgreifendes Thema war die Förderung junger Architekt:innen. Angeregt wurden eine Junior-Mitgliedschaft und reduzierte Seminargebühren für Absolvent:innen. Beides
ist bereits in Planung. Stahnke berichtete vom Nachwuchsarchitekt:innentag der BAK und Nexture+ in Berlin. Architekturstudierende bewerten das Berufsbild komplett anders. Sie
stünden dem Wettbewerbswesen, der Altersvorsorge durch das Versorgungswerk und manchen Berufsverbänden kritisch gegenüber. Eine große Rolle spiele die Work-Life-Balance.

Ergebnis des kollegialen Termins war, zukünftig konzertierter gegenüber den Verantwortlichen in der Politik und anderen Institutionen aufzutreten. Themen, die gemeinsam bearbeitet werden sollen, sind unter anderem die Nachwuchsförderung, das Vergaberecht, das Wettbewerbswesen und Stundensätze für Architekt:innen.
 
Text: Kim Ahrend