Datum der Veranstaltung: 
Dienstag, 10. Dezember 2019 - 20:00

Das Kino achteinhalb zeigt in Zusammenarbeit mit der HTW, Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen im Dezember folgenden Dokumentarfilm:

Architektur der Unendlichkeit - Die Magie sakraler Räume des Schweizer Regisseurs und Filmemachers Christoph Schaub.
Dienstag, 10. Dezember, 20.00 Uhr

Christoph Schaub hat bereits viele Architekturfilme gedreht, unter anderem über Santiago Calatrava, Jürg Conzett, Meili/Peter, Oscar Niemeyer, Peter Zumthor sowie Herzog & de Meuron. Einige dieser Architekten treten auch in seinem jüngsten Film auf.
Die Synopsis verrät: „Der Filmemacher Christoph Schaub setzt in seiner persönlichen Reise durch Zeit und Raum bei seiner Kindheit an, als seine Faszination für sakrale Bauwerke begann. Und sein Staunen über Anfang und Ende. Architektur hilft, Endliches vom Unendlichen zu trennen. Sie gibt Schutz vor dem Uferlosen und kreiert gleichzeitig ein Gefühl von Weite, so der Erzähler. Gemeinsam mit den Architekten Peter Zumthor, Peter Märkli und Alvaro Siza Vieira, den Kunstschaffenden James Turrell und Cristina Iglesias und dem Schlagzeugvirtuose Jojo Mayer ergründet Schaub die Magie sakraler Räume, deren Definition hier weit über kirchliche Bauten hinausgeht. Wem gehört Spiritualität? Der Film geht „geistigem Leben“ in Bau- und bildender Kunst, aber auch in der Natur nach und hebt es im wahrsten Sinne über Denkgrenzen hinaus. Eine leicht schwebende Kamera lässt uns eintauchen in traumwandlerische Bilder, nimmt uns mit auf eine (be)sinnliche Reise in räumliche Weiten, führt unseren Blick in die Unendlichkeit des Sternenhimmels und in die Tiefe des Meeres. Vergangenheit und Zukunft, Urzeiten und Lichtjahre. Alles ist da.“

Einführung von Prof. Dr. Ulrich Pantle, Schule für Architektur Saar, HTW Saar