Baukultur im Saarland - Podcast des Saarländischen Rundfunks

Carmen Bachmann (SR), Dr. Rena Wandel-Hoefer, Prof. Markus Otto (BTU) und der Architekturpsychologin Alexandra Abel (Bauhaus-Uni Weimar) haben einen Podcast zur Baukultur im Saarland gemacht.

Diesen Podcast finden Sie unter folgendem Link:

www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&id=12971&tbl=pf

Nachbericht: Bäderlandschaften und Bädersterben

Bei der diesjährigen Abschlussveranstaltung der Stiftung Baukultur Saar diskutierte Moderatorin Carmen Bachmann (SR) mit Teilnehmern im Podium über die baukulturelle und soziale Bedeutung von Schwimmbädern

Vorstandsmitglied Peter Schweitzer führte ins Thema ein. Er interpretierte ein Zitat von Max Frisch, Schriftsteller und Architekt. Demnach seien Schwimmbäder die demokratischsten Bauwerke. Denn laut Frisch sind die Besucher „halbnackt und bunt“. Die Unterschiede zwischen Menschen verschwimmen.

Nachbericht: Boden_Los – „Über ein soziales Bodenrecht“

Christiane Thalgott sprach über die Gerechtigkeit und Achtsamkeit im Umgang mit dem Boden und forderte eine stärkere Beachtung des Gemeinwohls

Nachbericht: Die Kirche im Quartier lassen

Jakob Johannes Koch von der Deutschen Bischofskonferenz sprach über die Entwicklung von Kirchengebäuden in einer säkularen Gesellschaft

Nachbericht: Heimat, deine Vorgärten

Ein Plädoyer für blühende Paradiese contra Schotterwüsten

Daniel Kempf, Vorstandsmitglied der Stiftung Baukultur Saar, moderierte den Vortragsabend im gut gefüllten Kulturhaus in Gersheim. Die Stiftung warf gemeinsam mit den Kooperationspartnern Biosphärenzweckverband Bliesgau und Saarpfalz-Kreis einen kritischen Blick auf die zurzeit sehr populären Schottergärten. Landrat Theophil Gallo erinnerte in seinem Grußwort daran, dass jeder einzelne die Verantwortung für die Gestaltung unserer Umwelt habe. Wir alle sollten diese Botschaft weitertragen.

Nachbericht: Zufall und Fügung - Vortrag von Architekt Werner Neuwirth

Er denkt scheinbar immer über Räume nach. Auch wenn er mit dem Zug nach Saarbrücken fährt, beschäftigt ihn dieser Gedanke - in diesem Fall Sitzplätze, Reservierungen - eben den zur Verfügung stehenden Raum, den man ihm auch streitig machen könnte, wenn jemand anderes ihn gebucht hätte.

Nachbericht: Fotoausstellung von Marco Kany mit Buchpräsentation

Ilka Desgranges, Jens UKFW Stahnke, Marco Kany, Ulf Meyer, Katrin Voermanek; Foto: Iris Maurer

Ein Arbeitsschwerpunkt des Saarbrücker Grafikers und Fotodesigners Marco Kany ist seit über zwei Jahrzehnten die Architekturfotografie. Zusammen mit dem Autor Ulf Meyer, Berliner Architekturjournalist, hat Marco Kany den umfangreichen Architekturführer Saarland entwickelt. Schwerpunkt des Buches ist dabei die Architektur ab Mitte des 20. Jahrhunderts. Insgesamt werden auf fast 300 Seiten 194 saarländische Gebäude gezeigt.

Nach über 20 Jahren: Ein neuer Architekturführer für das Saarland

Mit Schwerpunkt auf die Architektur ab Mitte des 20. Jahrhunderts porträtiert das im März 2019 erscheinende Buch mit einer für einen Architekturführer bemerkenswerten Großzügigkeit beinahe 200 saarländische Gebäude, oft mit mehreren Fotos und durch Pläne ergänzt.

Abschluss des Jahresprogramms Aufbruch

Am 29./30.09.2018 erschien der Artikel „Helmholtz-Reise in ein Land des Aufschwungs“ in der Saarbrücker Zeitung. Wir danken Christoph Schreiner für die Erlaubnis, den Artikel abdrucken zu dürfen.

Das Verlangen nach Gemeinschaftsräumen - Impulsvortrag und anschließendes Podiumsgespräch

Das Publikum der Veranstaltung der Stiftung Baukultur Saar bildete am Abend des 6. September einen „Gemeinschaftsraum“. So die These von Amalia Barboza, Kulturwissenschaftlerin an der Universität des Saarlandes. In ihrem Impulsvortrag „Wie zusammen leben – Das Verlangen nach Gemeinschaftsräumen“ erläuterte sie bildhaft, wie Menschen durch die Nutzung „unterschiedlicher Medien der Kultur“ wie lesen, schreiben, tanzen, singen oder eben zuhören einen gemeinschaftlichen Raum bilden.

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